Elisabeth Büchle

Goldsommer

2. Platz des DeLiA-Literaturpreises für den

schönsten deutschsprachigen Liebesroman 2012

Schwarzwald 1940:

Amrei ist gerade erst 14 Jahre alt, als Vater und Bruder in den Zweiten Weltkrieg ziehen und  sie zurücklassen. Notgedrungen kümmert sie sich um Haus und Hof, ihren kleinen Neffen und eine demenzkranke Frau. Unbemerkt beherbergt sie auch einen enflohenen, britischen Kriegsgefangenen, der ihr das Leben rettet und dem sie anschließend zur Flucht verhilft. Nach Kriegsende beschließt Amrei, eine Reitpension zu eröffnen. Unter den ersten Gästen ist Tom, der sich stark zu der burschikosen und doch so reizvollen Frau hingezogen fühlt. Und dann taucht ein weiterer, unverhoffter Besucher auf. Während Amrei eine Entscheidung treffen muss, trachtet jemand nach dem Leben ihres Neffen...

Ein vielschichtiger Roman, der ein lebendiges Bild vom Deutschland der Nachkriegszeit zeichnet.


Weltbildausgabe "Goldsommer"

Taschenbuchausgabe 2016


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Leseprobe

Presse- Leserstimmen:


Februar 2011


Christian Döring



Wieder einmal macht Elisabeth Büchle es mir sehr schwer ihr Buch in eine bestimmte Genre - Schublade zu stecken. Sie ist zwar die deutsche Königin der christlichen Liebesromane, aber damit wird man diesem vorliegenden Roman längst nicht mehr gerecht. Zugleich ist dieses Buch ein lebendiges Geschichtsbuch und eine Lehrstunde für das Verhalten der Menschen zueinander.  (...)
Mit diesem äußerst spannenden Buch setzt Elisabeth Büchle all den Frauen ein Denkmal, die wegen des Krieges nie eine unbeschwerte Jugend hatten und die das Leben lange Zeit ohne Männer zu meistern hatten.


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 März 2011

Von Vogelbeobachter



Elisabeth Büchle ist wieder ein spannender Roman gelungen, bei dem man insbesondere mit der Hauptfigur bis zum Schluß mitfiebert. (...)
Es ist ein phantasievoller Unterhaltungsroman mit glaubwürdigen, angenehmen Charakteren, durchaus sogar Tendenzen zu psychologischem Tiefgang. Die Autorin wagt sich aber auch an bedrückende Szenen, die die Probleme der Zeit an persönlichen Schicksalen deutlich machen. (...)
Fazit: gute Spannungsliteratur mit Stoff zum Nachdenken und Mitfühlen.


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 März 2011

Von Elisabeth Thomas


Und der Goldsommer “hat es in sich”! (...)
 Amrei hat einen ziemlich eigensinnigen Kopf, was zu lustigen Dialogen / Begebenheiten führt und mich zum lauten Lachen oder leisen Schmunzeln veranlassten
 (...) ein “Muss” für den Roman - Leser, der gern gut recherchierte und kurzweilig / spannend / humorvoll geschriebene Bücher liest.

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Goldsommer Buchvorstellung EFK Chrischona
21.4.2011 von Elisabeth.


Es ist ein richtiger „Hängematten-Roman“; abschalten,
in einer anderen Welt versinken und
trotzdem etwas für das eigene Sein daraus gewinnen.

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Juni 2011

Von E. Kornelsen für amazon


Die Charaktere dieses Buches sind einzigartig und bringen Charme und Humor in dieses spannende Buch.


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E-Mail Newsletter der PSM / 2011


In Elisabeth Büchle neuen Roman „Goldsommer“ befasst sich die Autorin mit dem Thema, wie die Menschen in der Nachkriegszeit miteinander umgehen. Hinterfragen sie die Handlungsweisen der Mitmenschen oder beurteilen sie sie nach den Meinungen anderer?
(...)
Das Buch regt einen sehr zum Nachdenken an, es ist sehr spannend und eine Spur von Romantik ist auch noch mit dabei.

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Rezensionen auf Lovelybooks

Presse/Interviews



Sechs Romane in sechs Jahren

Von Ingrid Kohler


Trossingen. Seit dem 24. Februar ist er im Handel – der neue Roman von Elisabeth Büchle mit dem Titel „Goldsommer“. Es ist der sechste Roman der Trossinger Buchautorin und Mutter von fünf Kindern, der in nur sechs Jahren veröffentlicht wurde.

„Es war kalt und hatte geschneit, als das erste Paket mit den ersten Büchern bei mir ankam“ sagt Elisabeth Büchle. Das Cover in kräftigen Farben steigerte die Freude auf den Sommer und nicht zuletzt „ weil es das erste Buch ist, das auch meinen gewählten Titel trägt“. Überrascht wurde Elisabeth Büchle aber bereits zwei Wochen zuvor: „Am 16. Februar habe ich offiziell bestätigt bekommen, dass von den Lesern beim Verlag Gerth Medien mein Roman „Das Mädchen aus Herrnhut“ zum Buch des Jahres 2010 gewählt wurde“.

Dass die vielschreibende Autorin mit ihrem neuen Roman „Goldsommer“ auf bestem Wege ist, ihre „Leseratten“ erneut in den Bann zu ziehen, zeigt eine am Erscheinungstag erfolgte Rezession von Christian Döring, der Elisabeth Büchle als „die deutsche Königin der christlichen Liebesromane“ beschreibt, doch damit werde man dem Roman „Goldsommer“ längst nicht mehr gerecht „Dieses Buch ist ein lebendiges Geschichtsbuch und eine Lehrstunde für das Verhalten der Menschen zueinander“, schreibt Christian Döring und „in Goldsommer vereinigt Elisabeth Büchle wieder alle nötigen Zutaten, die nach literarischer Verarbeitungszeit eine wunderschöne Geschichte ergeben“. Mit dem äußerst spannenden Buch setze die Autorin all den Frauen ein Denkmal, die wegen des Krieges nie eine unbeschwerte Jugend hatten und die das Leben lange Zeit ohne Männer zu meistern hatten.

Diese Rezession machte die Trossingerin schon etwas stolz und sie schrieb in ihrem Blog „Ihr dürft mich jetzt eure Hoheit nennen“. Sie wisse nicht genau, ob Christian Döring einen „Narren an mir gefressen hat, aber er rezensiert viel und ich habe auch schon sehr kritische Rezensionen von ihm gesehen“.

Es sei ihr äußert wichtig gewesen, in ihrem 480 Seiten (!) dicken Roman „keine Kriegsgeschichte, sondern dem Leser ein lebendiges Bild von Deutschland in der Nachkriegszeit zu geben“, wobei Handlung und die Personen im Gegensatz zu früheren Roman frei erfunden seien.

Die Vielschreiberin aus Trossingen arbeitet derzeit mit Handicap; seit Wochen leidet sie an einer Entzündung einer Sehne beim Daumengrundgelenk. „Keine guten Aussichten für jemanden, der gerade so viele Ideen für neue Manuskripte im Kopf hat und darauf brennt, diese niederzuschreiben“, seufzt Elisabeth Büchle. „Das Schreiben und das Überarbeiten bereits fertiger Manuskripte läuft derzeit im Schneckentempo“. Allerdings: Den Abgabetermin für das bereits 2008 geschriebene Manuskript für den im Jahr 2012 erscheinenden siebenten Roman (offizieller Arbeitstitel: Stern am Horizont) hat der Verlag auf April 2011 gelegt. Das wird Elisabeth Büchle trotz Bandagierung schaffen.

Doch zunächst lädt die Autorin ein zur ersten Lesung von „Goldsommer. Der vielschichtige Roman zeigt Deutschland der Nachkriegszeit mit dem wirtschaftlichen Aufschwung, beginnt aber im Jahr 1940 im Schwarzwald: Amrei ist gerade erst 14 Jahre alt, als Vater und Bruder in den Zweiten Weltkrieg ziehen und sie zurücklassen. Notgedrungen kümmert sie sich um Haus und Hof, ihren kleinen Neffen und eine demenzkranke Frau. Unbemerkt beherbergt sie auch einen entflohenen, britischen Kriegsgefangenen, der ihr das Leben rettet und dem sie anschließend zur Flucht verhilft. Nach Kriegsende beschließt Amrei, eine Reitpension zu eröffnen. Unter den ersten Gästen ist Tom, der sich stark zu der burschikosen und doch so reizvollen Frau hingezogen fühlt. Und dann taucht ein weiterer, unverhoffter Besucher auf. Während Amrei eine Entscheidung treffen muss, trachtet jemand nach dem Leben ihres Neffen.

Die Lesung mit der Autorin Elisabeth Büchle beginnt am Freitag, 18. März um 19 Uhr in der Stadtbücherei Trossingen.




»Nicht gerne in einer Genre-Schublade«


Von Rainer Buck 16.03.2011 für sound7.de


Elisabeth Büchle hat mit »Goldsommer« (Gerth Medien) wieder einen spannenden Roman mit geschichtlichem Hintergrund vorgelegt. Sie führt ihre Leser diesmal in den südlichen Schwarzwald und in die Nachkriegszeit. Da sie eine sehr produktive Schriftstellerin ist und mit ihren bisherigen Büchern einige Fans in unserer Literatur-Redaktion hat, ist sie die erste Autorin, die bereits zum zweiten Mal zum SOUND7.DE-Autorengespräch gebeten wird.



In einer Amazon-Rezension bist du als die »Königin des christlichen Liebesromans« bezeichnet worden, wird künftig »Elisabeth I.« oder gar »Sissy« auf den Covern deiner Bücher stehen?

Trotz dieser »Adelung« habe ich beschlossen, meinen bürgerlichen Namen beizubehalten. Allerdings musst Du - wegen dieser Interview-Frage - ab sofort »Eure Hoheit« zu mir sagen!

Okay, eine seriösere Frage gleich nachgeschoben: Ich könnte mir vorstellen, das Attribut »christliche Liebesromanautorin« klingt dir selbst etwas zu zahm und süßlich?

Christliche Liebesromanautorin klingt meines Erachtens nur zahm und süßlich aufgrund des »Liebes« vor dem Wort Roman. Ein Roman selbst kann ungemein vielfältig daherkommen und auch die eine oder andere thematische Überraschung parat halten. Und genau darum bemühe ich mich.

Mir geht es nicht in erster Linie darum, die Liebesbeziehung zweier Menschen zu erzählen. Spannung und Action gehören in meinen Büchern ebenso dazu, wie ein gut recherchierter geschichtlicher Hintergrund und zwischenmenschliche Beziehungen. Gerne packe ich auch Fragen des Alltags- und Glaubenslebens der Menschen an, allerdings ohne tief psychologisch zu werden. Immerhin sollen die Leser noch ihren Spaß beim Schmökern haben. Der Rezensent, den Du angesprochen hast, hat gut erkannt, dass ich mich nicht gerne in eine Genre-Schublade stecken lasse.

Wieder beschäftigt Dich in einem Roman die Kriegs- und Nachkriegszeit. Konntest Du dabei auf Zeitzeugenberichte zurückgreifen?

Meine beiden Großmütter, die ich noch viele Jahre lang kennen durfte und die teilweise beide Kriege miterleben mussten, und auch meine Eltern haben die Nachkriegszeit erlebt. Manches Mal genügten mir schon Bruchstücke ihrer Erzählungen oder ein bestimmtes, ihnen eigenes Verhaltensmuster, die mir diese Zeit ein bisschen näher brachten. Die Jahre des beginnenden Wirtschaftswunders sind ja noch nicht so extrem lange her, sodass es gute Literatur oder auch für meine Zwecke sehr informative Filme über diese Zeit gibt.

Gerne bringst du in deinen Büchern ja eine Botschaft unter. Ohne zu viel zu verraten, erfüllt »Goldsommer« unter der spannenden Oberfläche auch wieder ein christliches Leitthema?

In »Goldsommer« habe ich unter anderem eine Thematik angepackt, die mir persönlich sehr am Herzen liegt und alle Gesellschaftsschichten betrifft. Provokant ausgedrückt geht es um Rufmord.
Ich denke, jeder von uns hat schon miterlebt, wie sich Gerüchte, ob versehentlich oder absichtlich gestreut, plötzlich wie eine Lawine verselbstständigen – und Opfer zurücklassen.
Mein Anliegen in diesem Roman ist es, die Leser für diese Problematik zu sensibilisieren. Wie reagiere ich, wenn mir »etwas« zugetragen wird? Erzähle ich es weiter und mein Gesprächspartner tut das auch, wobei die Geschichte nach und nach ausgeschmückt wird und immer abstrusere Formen annimmt oder greife ich – unserem Zeitalter entsprechend, zum Telefonhörer, setze mich ins Auto oder nutze die modernen Medien wie facebook und E-Mail und spreche den Betroffenen an? Frage ich ihn, was denn bei ihm los sei und lasse mir die Begebenheit aus seiner eigenen Sicht erklären? Dabei könnte sich einiges klären!
In der Zeit Amreis, der Heldin des »Goldsommer«-Romans, waren die Wege zur Kommunikation noch weiter und komplizierter als jetzt – und dennoch geschieht heute noch immer genau dieselbe Misere! Ich hoffe, die Leser lassen sich bereitwillig in die Geschichte hineinziehen, um so manches Aha-Erlebnis zu haben. In diesem Zusammenhang freue ich mich übrigens auf die kommenden Lesungen und die damit verbundenen Gespräche.

Facebook- und Blogkommentaren entnehme ich, dass du durchaus auch jüngere Leute ansprichst. Ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, dir ein Jugendbuchprojekt nahezulegen? Könntest du dir den Wechsel des Genres vorstellen?

Zum einen denke ich, sind meine Romane durchaus jugendtauglich. Eine FSK-Empfehlung wurde noch nie ausgesprochen (lacht). Aus diesem Grund habe ich vermutlich auch diese große Leserspanne, die bei etwa 12 Jahren beginnt und oberhalb der 90 endet.
Da ich, wie vorhin schon gesagt, keine Schubladen-Autorin bin, kann ich mir reine Jugend-, ja sogar auch Kinderprojekte durchaus vorstellen, allerdings keinen vollständigen Wechsel in diese Genres.

Über deinen Blog gewährst du Einblicke in die Schreibwerkstatt und dein persönliches Umfeld. Man hat den Eindruck, du hast auch über das Medium Buch hinaus Freude an der Kommunikation mit deinem Publikum. Ist das mit der Zeit gewachsen. Schreiber(-innen) gelten ja oft eher als introvertierte Typen.

Ein gutes Beispiel dafür, wie Gott Menschen verändern kann, bin ich selbst. Ich bin eigentlich schüchtern und nicht eben mit sehr viel Selbstvertrauen ausgestattet. Hätte man mir vor Jahren gesagt, dass ich einmal Lesungen halte, im Radio und TV zu hören und sehen sein werde, hätte ich wohl lauthals gelacht.
Aber ich schätze meine Leser und die Zuhörer bei Lesungen sehr, ebenso wie ihre lobende, aber auch konstruktive Kritik. Nur in dieser Interaktion lerne ich – ob nun beim Schreiben oder auch persönlich. Der Austausch mit den Menschen inspiriert mich und lässt mich wachsen und reifen, und ich hoffe, dies durch meine Bücher zurückgeben zu können.

Ich danke Eurer Hoheit für das Gespräch.