Elisabeth Büchle

Sehnsucht nach der fernen Heimat

Elisa Steiger kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, ihre geliebte Heimat jemals zu verlassen. Seit ihre deutschen Vorfahren im Jahr 1815 in die russische Provinz Bessarabien ausgewandert sind, fühlt sich ihre Familie dort ganz zu Hause.

Doch die politischen Entwicklungen und der Kriegsbeginn 1939 lassen ihr schließlich keine Wahl. Sie muss gemeinsam mit ihrer Familie Bessarabien verlassen. Es folgen weitere Schicksalsschläge und Elisa steht vor Herausforderungen, denen sie sich kaum gewachsen fühlt. Vor allem aber glaubt sie, ihre heimliche Liebe, den jungen Arzt Samuel Bader, für immer verloren zu haben ...

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Leseprobe


Pressestimmen:


(Christian Döring für Sound7.de)

Elisabeth Büchle hat gründlich recherchiert. Feinfühlig erzählt sie in ihrem Roman die Geschichte zweier bessarabischer Familien.

Der Autorin ist es gelungen, mit ihrem Buch nicht in einer Kitschschublade zu landen. Sie beleuchtet Themen wie Heimat und Glaube aus verschiedenen Blickwinkeln.


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(efgsiegen-geiswald.de)

„Die Autorin beschreibt sehr authentisch und doch nicht reißerisch, was Flüchtlinge in diesen schweren Zeiten ertragen mussten. (...)

Ich kann das Buch all denen empfehlen, die mehr über Widerstand, Flucht und Vertreibung und den tiefen Glauben der Menschen um Elisa Steiger erfahren wollen. Ein Buch, das mit Tiefgang seine Leser in eine andere Zeit entführt.


Pressestimmen/Interviews

Lesen mit Ralf Markmaier (ab ca. 15.00)

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Juni 2011


Von E. Kornelsen


Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und mir bildlich und spannend vor Augen malt, was die Generation meiner Großeltern durchlebt hat. (...)
Es ist ein Buch, das ich auf jeden Fall nochmal lesen möchte!!


Weitere Rezensionen auf: Lovelybooks



Trossinger Zeitung/Schwäbische Zeitung vom 23.10.2008

Neues von Bestseller-Autorin Elisabeth Büchle – Sehnsucht nach der fernen Heimat

Von Ingrid Kohler

Trossingen.  Anfang 2006 ist ihr erster Roman erschienen, seither zählt sie zu einer der beliebtesten Romanautorinnen. Mit  „Sehnsucht nach der Fernen Heimat“, ist  im Gerth-Verlag  vor wenigen Wochen der vierte Roman erschienen. Die Mutter von fünf Kindern schreibt im Eiltempo weiter.

Dass ihre Schnellschreiberei aber absolut nichts mit „Oberflächlichkeit“ zu tun hat, beweist die Autorin historischer Roman mit ihren sehr guten geschichtlichen Recherchen. Der neue Roman spielt um 1939 teilweise in der russischen Provinz Bessarabien. Ihr Schwiegervater sei im damaligen Bessarabien geboren worden, erklärt Büchle „er erlebte 1945 die Flucht vor der Roten Armee“, diese Erlebnisse hätten sein Leben geprägt und er habe viel davon erzählt. „doch eigentlich war es mein Mann, der mich bestärkte, über die Geschichte seiner Vaters zu schreiben – aber wie immer mit fiktiven Personen, Recherchen und Fantasie meinerseits“, erklärt die Schreiberin, für die „Geschichte seit der ersten Geschichtsstunde weitaus mehr als nur Fakten und Zahlen war, denn ich sah hinter historischen Begebenheiten immer die Personen mit einem Umfeld und dieses hatte Gesichter, Namen, Familie“.

Wie man als Mutter von fünf Kinder genügend Zeit für Inspiration, Recherche und Schreiberei findet, erklärt Elisabeth Büchle so: „Die Ideen kommen oft in Aktion, sei es beim Wäscheaufhängen oder beim Schmutzwäsche sortieren in der dunkeln kalten Waschküche – das sind heiße Inspirationsquellen“. Etwas sehen, hören oder lesen oder die Erzählungen ihrer Kinder und schon geht es im Kopf von Elisabeth Büchle rund. „Aus einem kleinen Eindruck werden Bilder, die sich aneinander reihen und zu einer Geschichte werden“. Manchmal seien erst die Personen präsent, ein anderes Mal der grobe Zeitrahmen „sehr oft eine eher nebensächliche Handlung“. Die Charaktere und Eigenheiten der Romanfiguren lege sie am Anfang fest, wie die temperamentvolle Teresa oder die sehr wortgewandte für ihre Zeit zu freche Joanna. „Es macht Spaß, den erdachten Figuren Leben einzuhauchen“ schwärmt Elisabeth Büchle, deren Mann Christoph sie mit „Freizeit zum Schreiben“ unterstützt, denn „der Haushalt konkurriert natürlich stark mit dem Schreiben“. Doch als Mutter von fünf Kindern kann sich Elisabeth Büchle nichts Besseres vorstellen, als zu Hause zu arbeiten bei freier Zeiteinteilung. Und schmunzelnd verrät die Autorin „ein Manuskript ist bereits wieder beim Verlag – eine Geschichte, die vor knapp 100 Jahren in Freiburg beginnt“. Die Recherchen für einen weiteren Roman laufen gerade, ein Kinderbuch ist ebenfalls beim Verlag und an einem Jugendbuch in Bearbeitung.

Bereits vor einem Jahr sind die Kinder mit einer gemeinsam geschriebenen Geschichte im Buch „Kerzenschein und Plätzchenduft“ in die Fußstapfen ihrer erfolgreichen Mutter getreten. „Spende für Afrika“ heißt die zweite Geschichte von Michal, Natalie und Marika Büchle (8, 11 und 13 Jahre) im soeben beim Gerth-Verlag  erschienen Vorlesebuch für die Advents- und Weihnachtszeit mit dem Titel „Sternenglanz und Tannenduft“, zwei weitere Geschichten sind -  wie könnte es anders sein - Mutter Elisabeth geschrieben.

 

Die Handlung im neuen Büchle-Roman „Sehnsucht nach der fernen Heimat“ beginnt in der russischen Provinz Bessarabien (prominentester Vertreter der Bessarabiendeutschen ist Bundespräsident Horst Köhler, dessen Eltern bis zur Umsiedlung 1940 in der deutschen Kolonie Ryschkanowka in Nordbessarabien lebten). Elisa Steiger kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, ihre geliebte Heimat jemals zu verlassen. Seit ihre deutschen Vorfahren im Jahr 1815 in die russische Provinz Bessarabien ausgewandert sind, fühlt sich ihre Familie dort ganz zu Hause. Doch die politischen Entwicklungen und der Kriegsbeginn 1939 lassen ihr schließlich keine Wahl. Sie muss gemeinsam mit ihrer Familie Bessarabien verlassen. Es folgen weitere Schicksalsschläge und Elisa steht vor Herausforderungen, denen sie sich kaum gewachsen fühlt. Vor allem aber glaubt sie, ihre heimliche Liebe, den jungen Arzt Samuel Bader, für immer verloren zu haben ....

In einer Lesung in der Stadtbücherei Trossingen stellt Elisabeth Büchle ihren neuen Roman vor. Beginn Donnerstag, 23. Oktober, 20 Uhr.

 

Bildtext: Elisabeth Büchle mit ihrer vierten Neuerscheinung „Sehnsucht nach der fernen Heimat“; der vierjährige Sohn Silas präsentiert voller Stolz das neue Advents- und Weihnachtsbuch mit Geschichten seiner Mama und seinen älteren  Schwestern.

 

 SZON vom 25.10.2008

Flötenmusik umrahmt das Literarische Frühstück

Von Ingrid Kohler

 

Trossingen. Die Stadtbücherei Trossingen hat sich auch in diesem Jahr am landesweiten Literatur-Lese-Fest in Baden Württemberg mit einigen Veranstaltungen beteiligt. Die Trossinger Bestseller-Autorin Elisabeth Büchle hat aus ihrem neuesten Werk „Sehnsucht nach der Fernen Heimat“ gelesen.

Bereits zur Autorenlesung am Donnerstagabend  waren rund 15 interessierte Zuhörer gekommen. Am Freitagmorgen war die Autorin für den erkrankten Kunsthistoriker und Autor Egon Rieble aus Rottweil eingesprungen zum „Literarischen Frühstück“ im Rahmen des Tages der Bibliotheken. Ingrid Bauser, Leiterin der Stadtbücherei begrüßte im Werbe-T-Shirt „ Deutschland liest: Treffpunkt Bibliotheken“ zu dieser erstmalig in Trossingen stattfindenden Frühstücksrunde rund 15 meist weibliche Zuhörer. Das Blockflötenquintett der evangelischen Kirchengemeinde Trossingen unter Leitung von Rosemarie Eix sorgte für ein stimmiges passenden Ambiente.

 

Elisabeth Büchle gab als Einführung einen geschichtlichen Hintergrund über das Schicksal der Menschen in Bessarabien, Handlungsort ihres neuesten Romans. „Den Hauptgrund, warum ich über Bessarabien geschrieben habe, sitzt vor mir“, erklärte die Autorin mit Blick auf ihren Schwiegervater Friedrich Büchle, der im damaligen Bessarabien geboren wurde und die Flucht vor der Roten Armee 1945 erlebte. Sein Leben war geprägt von diesen Ereignissen, und so war Friedrich Büchle nach der Lesung der kompetente Ansprechpartner, der die aufgeworfenen Fragen der Zuhörer gerne beantwortete.

Der Sitzungssaal im Trossinger Rathaus lieferte den absolut passenden Rahmen für diese Lesung, denn kein anderer als Bundespräsident Horst Köhler, als prominentester Vertreter  der Bessarabiendeutschen (seine Elter lebten bis zur Umsiedlung 1940 in genau der Kolonie Ryschkanowka in Nordbessarabien, in der sich der Roman von Büchle abspielt), schaute vom Foto an der Wand über die Schulter der Autorin.

Elisabeth Büchle entführte die Zuhörer in eine düsterere und kalte Zeit im Winter 1944/45, als Elisa Steiger und ihre Familie bei Minus 20 Grad gejagt von der Roten Armee und unter Flugzeugangriffen zu Fuß die geliebte Heimat verlassen muss. Auch Berlin war eine dunkle Stadt geworden mit hoffnungslosen Menschen. Büchle erzählt von Schwester Anita, der älteren Diakonisse mit der weißen Haube und ihrer nicht enden wollenden Energie, die schließlich aber in „Schutzhaft“ genommen wird. Schwester Anita hat jüdische Schützlinge versorgt. Und auch der junge Arzt Samuel Bader wird verhaftet. „Den Rest dürfen Sie selbst lesen“, forderte die Autorin auf,  griff zum nächsten Buch und stimmte die Zuhörer mit einer ihrer Geschichten aus der Neuerscheinung „Sternenglanz und Tannenduft“ in die bevorstehende Weihnachtszeit ein.

Brigitta Langen war eine der vom literarischen Frühstück begeisterten Zuhörer. Die 81-jährige wohnt erst seit einem halben Jahr in Trossingen „ich habe beinahe fünf Jahrzehnte in Friedrichshafen gelebt und bin wegen der Nähe zu den Kindern nach Trossingen gezogen. Ich finde das kulturelle Angebot in Trossingen sehr gut“, über Veranstaltungen wie dieses Literarische Frühstück könne sie viele neue Kontakte knüpfen.

Bildtext: Der Kreis zum Thema „Bessarabien“ hat sich beim Literarischen Frühstück im Sitzungssaal geschlossen: von links: Friedrich Büchle, Elisabeth Büchle mit Sohn Silas und Ingrid Bauser von der Stadtbücherei unter dem Foto von Bundespräsident Horst Köhler, prominentester Vertreter Bessarabiendeutscher.